
»Verkaterte Pantoffelhelden
[...] Brandt und Simon sind bestens aufeinander eingespielt, so dass es eine Freude ist, sie bei ihrem vom Irrtum geleiteten Tun zu beobachten. [...] Ein runder Abend auch dank der gelungen Ausstattung von Sebastian Kloos, dessen üppige Kostüme und goldglänzender Bürgersalon als Bühne den ironischen und bisweilen schrillen Rahmen für die Komödie liefern.«
(Kieler Nachrichten)
»Die biedere Lust am Exzess
[...] Kristo Šagors Version des Lustspiels ›Die Affäre Rue de Lourcine‹ ist von tiefgründigem Witz, derber Körperlichkeit, absurdem Esprit und heiliger Einfalt. [...] Nach 70 Minuten ist schon alles vorbei, und man ist froh, dass sich die Inszenierung Zeit gelassen hat - das hat das vergnügen verlängert.«
(Lübecker Nachrichten)
»Revue: Käfig voller Narren
›Die Affäre Rue de Lourcine‹ sorgt in den Kammerspielen für fröhliches Gelächter, bis dass die Tränen kommen.
Regisseur Kristo Šagor kann seinem Faible für Situationskomik ungehemmt nachgehen und die Schauspieler gleich mit. Denn wie Robert Brandt und Sven Simon als alte Kameraden das Erwachen nach durchzechter Nacht gestalten, ist dass der umwerfende Auftakt zu einem grotesken Hochseilakt.
Diese Kabinettstücke der Karikatur der beiden zwischentonreichen Ensemblemitglieder reizen die Lachmuskeln ebenso wie das ungehemmte Chagieren, das Andreas Hutzel als Schleimer Potard an den Tag legen darf. Jörn Kolpe hält mit dem Widerspruchsgeist des jungen Dieners Justin das Geschehen putzmunter am Laufen.«
(Lübecker Stadtzeitung)
» ›Die Affäre Rue de Lourcine‹ : Amüsante Premiere in Lübeck
[...] Inmitten dieses Aberwitzes kann sich der Zuschauer einfach nur amüsieren. [...] Auf der Bühne dominiert die Schauspielkunst. Komödie ist ein diffiziler Balanceakt. [...] Robert Brandt gibt den verkaterten Lenglumé so intensiv, dass man selbst dem nächsten Glas Wein abschwören möchte, Sven Simon erreicht als derangierter Mistingue ein Maß an Unappetitlichkeit, dass es den Betrachter nicht allein vor Lachen schüttelt.«
(shz)
»Der Lübecker Kristo Šagor inszenierte das Stück als Farce. Ähnlich einer Karikatur sind die Figuren überzeichnet. Das gelingt insbesondere bei Lenglumé (Robert Brandt) und Mistingue (Sven Simon) hervorragend, beide spielen die betrunkenen, panisch-schuldigen ›Mörder‹ ganz famos.«
(ultimo)



















