1. Sinfoniekonzert

Arthur Honegger (1892 – 1955)
Sinfonie Nr. 5 »Di tre re«
Franz Liszt (1811 – 1886)
Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Die Vollendung der Gesamteinspielung der Sinfonien von Arthur Honegger, dem bedeutenden Schweizer Sinfoniker, darf man gleich im ersten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck feiern. Den Komponisten hatte nicht zuletzt die Erfahrung zweier Weltkriege geprägt, und so spiegelt sich in der Sinfonie Nr. 5 »Di tre re« eine aus den Fugen geratene Welt; seinen Beinamen erhielt das Stück von den »drei D«, die in allen drei Sätzen des Werks erklingen.
Die Sinfonie c-Moll op. 68 von Johannes Brahms markiert eher einen Anfang als einen Endpunkt. Der Komponist, dessen Schaffenskraft bekanntlich dadurch gehemmt war, dass er ständig den »Riesen« Beethoven »hinter sich marschieren« hörte, schwang sich hier selbst ein erstes Mal zu sinfonischen Großtaten auf. Seit den 1850ern dauerte das Entwerfen und Verwerfen an, das in eine rund 14 Jahre währende Zeit des Ausarbeitens münden sollte. So erlebte Brahms als 43-jähriger, reifer Komponist die erfolgreiche Premiere seines sinfonischen Erstlings - eines monumentalen, auf ein hymnisches Finale zielenden Klanggebildes.
Zeit zu reifen hatte auch Liszts erstes Klavierkonzert in Es-Dur: Wurde das Werk begonnen aus dem Geist des Virtuosentums, so wurde es beendet mit der ganzen Kunstfertigkeit des versierten Tonsetzers. Konzipiert um 1830, wurde es erst 1848 fertiggestellt; nach den weiteren Erfahrungen mit der Komposition von Tondichtungen revidierte es Liszt noch zwei weitere Male. Das Ergebnis ist eine Legierung aus höchstem pianistischem Niveau mit großem sinfonischem Anspruch. Nicht zufällig war Hector Berlioz der Dirigent der Uraufführung, bei der natürlich Liszt selbst am Klavier saß: Wie das gesamte Schaffen der »Neudeutschen Schule« steht auch das Klavierkonzert Es-Dur Berlioz' Ansätzen nahe, wie etwa das Motto des ersten Satzes zeigt, das sich gleich einer »idée fixe« durch Liszts meisterhafte Komposition zieht.
Mit freundlicher Unterstützung der Orchesterfreunde Lübeck e. V.
Sinfonie Nr. 5 »Di tre re«
Franz Liszt (1811 – 1886)
Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Die Vollendung der Gesamteinspielung der Sinfonien von Arthur Honegger, dem bedeutenden Schweizer Sinfoniker, darf man gleich im ersten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck feiern. Den Komponisten hatte nicht zuletzt die Erfahrung zweier Weltkriege geprägt, und so spiegelt sich in der Sinfonie Nr. 5 »Di tre re« eine aus den Fugen geratene Welt; seinen Beinamen erhielt das Stück von den »drei D«, die in allen drei Sätzen des Werks erklingen.
Die Sinfonie c-Moll op. 68 von Johannes Brahms markiert eher einen Anfang als einen Endpunkt. Der Komponist, dessen Schaffenskraft bekanntlich dadurch gehemmt war, dass er ständig den »Riesen« Beethoven »hinter sich marschieren« hörte, schwang sich hier selbst ein erstes Mal zu sinfonischen Großtaten auf. Seit den 1850ern dauerte das Entwerfen und Verwerfen an, das in eine rund 14 Jahre währende Zeit des Ausarbeitens münden sollte. So erlebte Brahms als 43-jähriger, reifer Komponist die erfolgreiche Premiere seines sinfonischen Erstlings - eines monumentalen, auf ein hymnisches Finale zielenden Klanggebildes.
Zeit zu reifen hatte auch Liszts erstes Klavierkonzert in Es-Dur: Wurde das Werk begonnen aus dem Geist des Virtuosentums, so wurde es beendet mit der ganzen Kunstfertigkeit des versierten Tonsetzers. Konzipiert um 1830, wurde es erst 1848 fertiggestellt; nach den weiteren Erfahrungen mit der Komposition von Tondichtungen revidierte es Liszt noch zwei weitere Male. Das Ergebnis ist eine Legierung aus höchstem pianistischem Niveau mit großem sinfonischem Anspruch. Nicht zufällig war Hector Berlioz der Dirigent der Uraufführung, bei der natürlich Liszt selbst am Klavier saß: Wie das gesamte Schaffen der »Neudeutschen Schule« steht auch das Klavierkonzert Es-Dur Berlioz' Ansätzen nahe, wie etwa das Motto des ersten Satzes zeigt, das sich gleich einer »idée fixe« durch Liszts meisterhafte Komposition zieht.
Mit freundlicher Unterstützung der Orchesterfreunde Lübeck e. V.
Konzert
So
26/09/10
11.00 Uhr
Musik- und Kongreßhalle
Mo
27/09/10
20.00 Uhr
Musik- und Kongreßhalle
Dirigent Roman Brogli-Sacher
Klavier Alexander Schimpf
Klavier Alexander Schimpf


















