
Ein Monolog nach Franz Kafka
»Mit Freiheit betrügt man sich
unter Menschen allzu oft.«
unter Menschen allzu oft.«
In Gefangenschaft geraten, entscheidet sich der Affe Rotpeter, ein Mensch zu werden, da es in der schmerzlichen Enge des Käfigs keinen anderen Ausweg gibt. Freiheit ist keine Option. Jahre später - bereits eingegliedert in die Gesellschaft - hält er einen Vortrag über sein »äffisches Vorleben« und seine erfolgreiche Metamorphose. Kafkas Erzählung behandelt den Widerspruch zwischen Freiheit und menschlicher Existenz und den Kampf zwischen Natur und Kultur. Zivilisation wird zum Synonym für Vernichtung, Anpassung scheint ohne Verleugnung der eigenen Wurzeln nicht möglich. Trotz Assimilation ist und bleibt Rotpeter ein Grenzgänger im gesellschaftlichen Ordnungssystem und es stellt sich die Frage: Was ist es wert, ein Mensch zu sein?



















