

Uraufführung der Bühnenfassung
von Michael Wallner
nach Thomas Manns Roman
»Wagner-trifft-Mann«
von Michael Wallner
nach Thomas Manns Roman
»Wagner-trifft-Mann«
»Die Welt will geblendet sein.«
Die Welt als Spielfeld unserer Wunschfantasien. Stars, Idole, Helden – unsere Stellvertreter im Reich des Außergewöhnlichen – machen es vor: Wer die Welt für sich einnehmen und erobern will, muss sich glänzend gut verstellen können. Denn der Schein, die Fantasie, das Schauspiel sind der Stoff, aus dem die Wirklichkeit gemacht ist.
Nicht die Zeichen des Verfalls stehen in Thomas Manns humoristischem Roman »Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull« im Vordergrund, sondern das schöne und abenteuerliche Leben als Errungenschaft des menschlichen Spiel-, Betrugs- und Selbstbehauptungstriebs. Der alt gewordene Krull – eine Spiegelfigur Thomas Manns – erinnert sich darin an seine jugendliche Fahrt durch die Welt. Nach dem Bankrott des elterlichen Geschäfts macht sich der Sektfabrikanten- Sohn Felix Krull aus dem Rheingau auf nach Paris, um die Herzen der vornehmen Gesellschaft zu gewinnen und das Leben, so unbekümmert aller sozialen Unterschiede und biografischen Grenzen wie möglich, zu genießen. Mit Schönheit, Rhetorik und Eleganz auf der Habenseite beginnt der junge Krull seinen Siegeszug gegen das jederzeit drohende Soll desLebens, wechselt mit den Namen seine Identität und schlüpft – vom Liftboy bis zum Marquis – in die verschiedensten Rollen hinein. In Felix Krull schuf Thomas Mann ein heiter-kühnes Gegenbild zu seinen tragischen Figuren: Felix, ein »Vorzugskind des Himmels«, vermag auf seiner Lebensreise die Menschen durch seine Masken zu bezaubern und sie in Traumwelten immerwährender Lebensfreude zu entführen.
Mit »Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull« geht der höchst erfolgreiche Zyklus mit Bühnenbearbeitungen großer Romane Thomas Manns am Theater Lübeck in die dritte Etappe. Der Regisseur und Romancier Michael Wallner, dem Lübecker Publikum bestens bekannt durch seine Bühnenversion von »Der Zauberberg«, wird mit dem gleichen Team um Bühnenbildner Heinz Hauser herum diese neue Herausforderung bestreiten. Der Abenteuer- und Schelmenroman »Felix Krull« war ein Herzensprojekt Thomas Manns: Bereits 1905 geplant, arbeitete er von 1910 bis 1913 und erneut von 1950 bis 1954 am ersten Teil dieses großen Romans über den Zauber und die Abenteuerlichkeit der Jugend. Ein fantastisches Lebensresümee, Traum- und Wunsch-Buch, exotischer Reiseroman; dass er Fragment geblieben ist, passt zu seinem Titelhelden Felix Krull, denn inmitten des Scheins und Blendwerks seiner Existenz gibt es nichts Abgeschlossenes und Vollendetes.
Nicht die Zeichen des Verfalls stehen in Thomas Manns humoristischem Roman »Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull« im Vordergrund, sondern das schöne und abenteuerliche Leben als Errungenschaft des menschlichen Spiel-, Betrugs- und Selbstbehauptungstriebs. Der alt gewordene Krull – eine Spiegelfigur Thomas Manns – erinnert sich darin an seine jugendliche Fahrt durch die Welt. Nach dem Bankrott des elterlichen Geschäfts macht sich der Sektfabrikanten- Sohn Felix Krull aus dem Rheingau auf nach Paris, um die Herzen der vornehmen Gesellschaft zu gewinnen und das Leben, so unbekümmert aller sozialen Unterschiede und biografischen Grenzen wie möglich, zu genießen. Mit Schönheit, Rhetorik und Eleganz auf der Habenseite beginnt der junge Krull seinen Siegeszug gegen das jederzeit drohende Soll desLebens, wechselt mit den Namen seine Identität und schlüpft – vom Liftboy bis zum Marquis – in die verschiedensten Rollen hinein. In Felix Krull schuf Thomas Mann ein heiter-kühnes Gegenbild zu seinen tragischen Figuren: Felix, ein »Vorzugskind des Himmels«, vermag auf seiner Lebensreise die Menschen durch seine Masken zu bezaubern und sie in Traumwelten immerwährender Lebensfreude zu entführen.
Mit »Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull« geht der höchst erfolgreiche Zyklus mit Bühnenbearbeitungen großer Romane Thomas Manns am Theater Lübeck in die dritte Etappe. Der Regisseur und Romancier Michael Wallner, dem Lübecker Publikum bestens bekannt durch seine Bühnenversion von »Der Zauberberg«, wird mit dem gleichen Team um Bühnenbildner Heinz Hauser herum diese neue Herausforderung bestreiten. Der Abenteuer- und Schelmenroman »Felix Krull« war ein Herzensprojekt Thomas Manns: Bereits 1905 geplant, arbeitete er von 1910 bis 1913 und erneut von 1950 bis 1954 am ersten Teil dieses großen Romans über den Zauber und die Abenteuerlichkeit der Jugend. Ein fantastisches Lebensresümee, Traum- und Wunsch-Buch, exotischer Reiseroman; dass er Fragment geblieben ist, passt zu seinem Titelhelden Felix Krull, denn inmitten des Scheins und Blendwerks seiner Existenz gibt es nichts Abgeschlossenes und Vollendetes.
Die nächsten Termine
Do
24/02/11
19.30 Uhr
Großes Haus
Sa
23/04/11
19.30 Uhr
Großes Haus
Do
26/05/11
19.30 Uhr
Großes Haus
SpielfeldWirklichkeit: Masken der Lebensfreude
Dauer 1 Stunde, 40 Minuten (keine Pause)
Inszenierung Michael Wallner
Bühne Heinz Hauser
Kostüme Tanja Liebermann
Musik Achim Gieseler
Dauer 1 Stunde, 40 Minuten (keine Pause)
Inszenierung Michael Wallner
Bühne Heinz Hauser
Kostüme Tanja Liebermann
Musik Achim Gieseler



















