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Buddenbrooks
»Wir sind nicht lose, unabhängige und für sich bestehende Einzelwesen, sondern wir sind wie Glieder einer Kette ...«
Im Zentrum der hoch gelobten Bühnenbearbeitung von John von Düffel stehen die Geschwister Thomas, Christian und Tony Buddenbrook, deren sehr unterschiedliche Lebensgeschichten durch die Aufgabe geprägt sind, den Erhalt und Erfolg der Firma zu gewährleisten und die Familientradition fortzuschreiben...

Lebensgeschichten als Teil einer langen Familien- und Firmengeschichte, die uns die geordnete großbürgerliche Welt des 19. Jahrhunderts zeigt und in der die Moderne bereits heraufdämmert; Lebensgeschichten als mustergültige, einvernehmliche oder krisenhafte Fortsetzung, schließlich als Verfallserscheinung sinngebender Tradition; Lebensgeschichten auf dem sich beschleunigenden und von tradierten Grundsätzen entbindenden ökonomischen Feld, das sich über Innovation und Anschluss an die Konkurrenz definiert – Thomas Manns »Buddenbrooks« ist großbürgerlicher Familienroman und Roman der bürgerlichen Ökonomie zugleich.

Mit Thomas Manns Jahrhundertroman und Roman der Stadt Lübeck »Buddenbrooks«, für den er 1929 den Nobelpreis erhielt, wird sich das Schauspiel des Theater Lübeck mit den Fragen nach dem Wesen, der geschichtlichen Entwicklung, den Werten des deutschen Bürgertums und deren Aktualität beschäftigen. Im Rahmenprogramm findet das Kolloquium »Thomas Mann und das Theater« der Thomas-Mann-Gesellschaft vom 27. bis 30. September im Buddenbrookhaus und in den Kammerspielen des Theater Lübeck statt.

Wiederaufnahme
17/02/11

Großes Haus
  
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Do
17/02/11
19.30 Uhr
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Sa
19/03/11
19.30 Uhr
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Do
19/05/11
19.30 Uhr
Großes Haus

Familien: Bürgerlichkeit und Verfall

Dauer 3 Stunden, 20 Minuten (eine Pause)

Inszenierung Pit Holzwarth
Musik Achim Gieseler
Ausstattung Werner Brenner
Chorleitung Joseph Feigl