
Dramma lirico von Giacomo Puccini
Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni
Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni
Eine Koproduktion des Theater Lübeck mit den Städtischen Bühnen Münster
In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln
In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln
»Diese Nacht soll in Peking
keiner schlafen!«
keiner schlafen!«
Die chinesische Königstochter Turandot will nicht heiraten. Jedem Bewerber um ihre Hand stellt sie deshalb drei schwierige Rätsel. Wer sie löst, soll sie zur Frau gewinnen; wer jedoch daran scheitert, muss sterben. Schon viele Prinzen haben auf diese Art ihr Leben gelassen. Erst dem tartarischen Calaf gelingt es – den Warnungen seines Vaters Timur und dessen Sklavin Liù, die ihn selbst liebt, zum Trotz – die Fragen
zu beantworten. Turandot ist entsetzt. Doch Calaf kommt ihr entgegen und lässt ihr einen Ausweg: Wenn sie bis zum nächsten Morgen seinen Namen zu sagen weiß, will er nicht auf seinem Recht bestehen.
Puccinis letzte Oper beruht auf einem Märchenstück Carlo Gozzis aus dem Jahr 1762, das die beiden Librettisten Giuseppe Adami und Renato Simoni dem Komponisten 1920 ans Herz legten. Puccini machte sich sofort ans Werk, doch sein Tod 1924 verhinderte die Vollendung der Oper. Die Partitur blieb als Fragment zurück. Auf Wunsch des Uraufführungsdirigenten Arturo Toscanini und in Absprache mit der Familie Puccini schuf Franco Alfano nach den Skizzen Puccinis eine spielbare Fassung des Opernschlusses, die auch der Lübecker Aufführung zugrunde liegen wird. 1926 fand zunächst die Uraufführung der unvollständigen Partitur statt, bevor dann die von Alfano ergänzte gespielt wurde.
Musikalisch entwickelte Puccini in seiner letzten Oper noch einmal eine neue Orchester- und Vokalsprache, die mit reichen exotischen, durch Quellenstudien der chinesischen traditionellen Musik angeregten Klangmitteln, kompromisslosem Mut zu Dissonanzen, aber auch ariosen Höhepunkten wie der Tenorarie »Nessun dorma« glänzt.
zu beantworten. Turandot ist entsetzt. Doch Calaf kommt ihr entgegen und lässt ihr einen Ausweg: Wenn sie bis zum nächsten Morgen seinen Namen zu sagen weiß, will er nicht auf seinem Recht bestehen.
Puccinis letzte Oper beruht auf einem Märchenstück Carlo Gozzis aus dem Jahr 1762, das die beiden Librettisten Giuseppe Adami und Renato Simoni dem Komponisten 1920 ans Herz legten. Puccini machte sich sofort ans Werk, doch sein Tod 1924 verhinderte die Vollendung der Oper. Die Partitur blieb als Fragment zurück. Auf Wunsch des Uraufführungsdirigenten Arturo Toscanini und in Absprache mit der Familie Puccini schuf Franco Alfano nach den Skizzen Puccinis eine spielbare Fassung des Opernschlusses, die auch der Lübecker Aufführung zugrunde liegen wird. 1926 fand zunächst die Uraufführung der unvollständigen Partitur statt, bevor dann die von Alfano ergänzte gespielt wurde.
Musikalisch entwickelte Puccini in seiner letzten Oper noch einmal eine neue Orchester- und Vokalsprache, die mit reichen exotischen, durch Quellenstudien der chinesischen traditionellen Musik angeregten Klangmitteln, kompromisslosem Mut zu Dissonanzen, aber auch ariosen Höhepunkten wie der Tenorarie »Nessun dorma« glänzt.



















